Muffins mit zweierlei Schokostückchen

Lockt man mit Muffins überhaupt noch jemanden hinter dem warmen Ofen hervor? Heutzutage sind Muffins doch Stiefkinder; Motivtorten mit aufwändig bearbeitetem Fondant und Cupcakes mit vielfarbigen und künstlerisch gespritzten Cremehäubchen scheinen selbst der ungebübtesten Küchenfee zu gelingen und mit Muffins stinkt man einfach gegen alle ab *buh* Aber es hilft alles nix, ich tue mich sowohl mit Fondant als auch mit der Spritztülle schwer und so war ich nicht besondes traurig, dass Marc sich dieses Jahr zum Geburtstag einfach nur „Helle Muffins mit Schokostückchen drin“ wünschte. Sie haben mich einen halben Tag Teig-Experimente gekostet, aber geschmacklich waren sie jede Minuten – und jede Kalorie – wert!

MAN BRAUCHT:
2 Eier
180g Zucker
1 Pck Vanillinzucker
1 Pck Bourbon Vanille Aroma
110g geschmolzene Butter

320g Mehl
10g Backpulver
4g Natron
1 Prise Salz

250ml Milch
100g Schokotropfen Zartbitter
150g Vollmilch-Schokolade

Den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Wie wir inzwischen ja gelernt haben (sollten?): Muffinteig will nicht viel gerührt sondern nur ganz grob zusammengemischt werden, bis alle Zutaten unter sind. Genau das tut ihr entsprechend mit den Zutaten – bis auf die Schokostückchen. Die werden wirklich erst ganz zum Schluss untergehoben. Wer möchte kann einen Teil der Schokotropfen aufheben und sie vor dem Backen auf den Muffins verteilen. Die anderen Zutaten einfach in der Reihenfolge in der ich sie oben aufgeführt habe, erst die ersten fünf, dann die nächsten vier – gesiebt- und zuletzt die Milch, in die Schüssel geben und verrühren. Schokostückchen unterheben nicht vergessen. [Stand zwar schon zwei Sätze vorher da, aber beim erneuten Durchlesen fand ich die Reihenfolge etwas irritierend^^]

Papierförmchen in ein Muffinblech setzen und die Förmchen zu zwei Dritteln mit Teig befüllen, dann mit Schokotropfen dekorieren. Die Muffins für fünf Minuten bei 220°C backen, dann für weitere 15 Minuten bei 190°C. Sie gehen wunderbar auf und am Ende habt ihr knapp 16 wunderhübsche, oberleckere Muffins.

8 Comments

  1. Ha, genau sowas hätte ich vorgestern bei meiner spätabendlichen Backaktion gebraucht, ich speicher mir das gleich fürs nächste Mal ab. Muffins gehen zumindest für Feste im Kindesalter immer und Erwachsene freuen sich doch auch oft über so handliche Teile. Ich freue mich auf jeden Fall über das Rezept.

      • Ja die bin ich :) Allerdings habe ich selber manchmal auch solche Anfälle von „morgen was gebackenes irgendwo mit hinbringen hätte ja was“ und betrachte backen eh als meine Art der Meditation. Zumindest dann, wenn auch alles an benötigen Zutaten im Haus ist.

  2. Ich mag Muffins und mir ist es auch total egal, ob die weniger spektakulär als Cupcakes oder Fondanttorten sind. Was letztendlich zählt, ist der Geschmack und diesem Fall scheint der ja absolut zu stimmen.
    Also Daumen hoch! :)

    • Ich guck ja immer das große Backen und denke mir auch meinen Teil, wenn die Juroren beim Verköstigen das (den?) Fondant wegmachen und nur Biskuit essen. Ist klar, es geht ja auch nicht um den Geschmack des Fondant, aber es ist dann halt erst recht Verschwendung… finde ich.

Begin at the beginning and go on 'till you come to the end: then stop.

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