Die Sache mit den zweiten Vornamen…

Beim letzten familiären Geburtstagskaffee kam das Gespräch auf zweite Vornamen. Ich hab nämlich keinen. Und die Freundin meines Bruders auch nicht. Marc auch nicht. Meine Eltern und auch mein Bruder haben aber einen! Fand ich schon immer sackenungerecht *pf*

Heutzutage gilt der zweite Vorname ja oft als verlängertes Kreativitätsmoment von Hipster- wie arbeitsunmotivierten-Eltern. Jap, ich schmeiße Jeremy Maurice und Lotta Ronja von Saltkrokaan da in einen Topf. Die Aneinanderreihung fremdländischer Namen, die man schlimmstenfalls nicht mal korrekt aussprechen kann, finde ich genauso blöd wie die Kombination aus Kindernamen, die alle ach so viel Bedeutung haben, am besten was mit Weisheit, Stärke und irgendwas Nordisches weil… Hipster halt. Hauptsache man projiziert schon in den Kindernamen möglichst viel Tiefe. Aber lassen wir das mal nicht Thema sein, denn Kindernamen sind Geschmackssache und irgendwer wird immer irgendwas am Namen auszusetzen haben, geht letztlich aber nur die Eltern was an, nech? Ihr dürft mich auch gerne wieder an diesen Beitrag erinnern, falls ich euch eines Tages die Geburt von Britney Brunhild California Roll verkünde.

Also zurück zum Zeitnamen, so wie wir, und damit meine ich nun meine geschätzte Blogleserschaft, ich glaube hier ist keiner mehr U25, sie kennenlernen durften. Zweitnamen dienten als die Gummistiefel noch aus Holz waren in unserer Kindheit nämlich entweder dazu einen im Ausland männlichen/weiblichen Vornamen in Deutschland für ein Kind des anderen Geschlechts benutzen zu dürfen, der zweite Vorname markierte dann nämlich eindeutig das Geschlecht (Bsp.: Andrea ist in Italien ein Männername, in Deutschland nicht, zumindest Anfang der 90er war ein zweiter, eindeutiger Vorname notwendig, genauso wie bei Sascha, was in Russland ein weiblicher Vorame ist während Nikita ein männlicher ist, na ihr wisst, was ich meine, gell?).

Darüber hinaus wurden zweite Vornamen in konservativeren Haushalten auch oft genutzt um die Taufpatenschaft zu „quittieren“ oder eine Familientradition festzuhalten. Die Anti-Eltern der 80er und 90er, die ja grundsätzlich alles anders machen wollten als ihre Eltern, brachen mit der Situation allerdings oft, deshalb heißt mein kleiner Bruder mit zweitem Vornamen auch nicht Franz. Mensch, Papa! Und mein Cousin mit zweitem Vornamen Johannes obwohl Joseph in der richtigen Reihenfolge dran gewesen wäre. Mensch, Onkel! Und ich heiße eben nicht Ingrid mit zweitem Vornamen, sondern bin gänzlich leer ausgegangen. Irgendwie gefällt mir diese Paten-Namen-Tradition – vielleicht auch, weil ich meine Patentante, die Schwester meiner Mutter, so sehr mag und schätze.

Das waren meine willkürlichen Gedanken zum Thema zweiter Vorname :D Wie steht ihr dazu? Und wie ist es euch ergangen? Schicker zweiter Name, Patenname oder Familientradition à la Omma? Ein Glück, wenn die dann Louise und nicht Alfonsina hieß. Nichts gegen Alfonsina, aber Louise ist heute wenigstens wieder modern ;)

52 Comments

  1. Ich habe einen Zweitnamen, genau wie mein Bruder. Bei mir durfte meine Patentante den Zweitnamen (Christina) aussuchen. Wahrscheinlich ahnte die damals schon, dass ihr zweites Kind auch ein Sohn werden würde, so dass sie ihren liebsten Mädchennamen bei mir verbraten hat.

    Bei meinem Bruder wollte mein Vater den Favoriten meiner Mutter nicht als ersten Namen. So wurde der als Zweitname angehängt (Kai).

    Ich ziehe meine Eltern immer damit auf, dass sie nicht sonderlich kreativ mit den Erstnamen waren, da sie jeweils die absoluten Renner der damaligen Zeit ausgesucht haben. Jedoch sind meine Eltern noch immer total stolz auf ihre Wahl :p

    • Das ist aber süß! Der Lieblingsmädchennamen deiner Patentante <3

      Ich finde deinen Namen ja zeitlos schön, obwohl er in den 80ern, sicherlich auch wegen unser aller Steffi Grad :D, ein Renner war.

    • Uuuuuui! Jetzt bin ich doch überrascht! Ich habe gedacht hier tummeln sich nur Damen jenseits der 25, wenn nicht sogar jenseits der 30! Umso mehr freut es mich aber, dass ich anscheinend auch Sachen schreibe, die jüngere Semester interessieren :)

  2. Kind der frühen 80er mit nur einem Namen – finde das sehr schade und hab mir immer einen gewünscht. Und jetzt in England ist es ganz doof da ich immer das Feld für den Zweitenamen frei lassen muss :-/

    • Ich hab mir auch immer einen gewünscht. Und ich bedauere sehr, dass ich meinen nicht vorhandenen Middlename nicht wunderhübsch mit einem Buchstaben und Punkt abkürzen kann, wenn ich eines Tages mal total berühmt bin! Zumals es bereits eine Dame mit meinem (neuen) Namen auf diesem Planeten gibt. Vorher war ich wenigstens noch einzigartig *grmpf*

  3. Mein Bruder hat auch einen zweiten Vornamen und ich nicht. MIR IST DAS NOCH NIE AUFGEFALLEN!!!

    Ich finde es auch schön, wenn die Paten „geehrt“ werden. Dann würde ich im Zweitnamen Ulrike heißen. Ich weiß allerdings jetzt nicht wirklich ob ich das möchten würde… ;0)

    Meine Kids haben zwei Namen, falls sie mit dem Rufnamen nicht leben mögen. Wir haben also zwei, wie ich finde , schöne Namen für die Kids gefunden. Die Miss heißt mit zweitem Namen Tabea und der Junior Bastian. Ich wollte eigentlich Sebastian aber das wollte der Gatte nicht ;)

    LG

    • Eure Kids haben definitv eine schöne „Wahl“. Mein jüngerer Bruder wurde für eine kurze Zeit auch mit seinem Zweitnamen gerufen – ich weiß gar nicht mehr wieso…. ich glaube, weil es in seiner Klasse den ersten Vornamen noch zwei Mal gab. Erst gab es dann also den Versuch mit dem Zweitnamen als Erstnamen und dann ging man dazu über den ersten und den zweiten Vornamen zur Unterscheidung zusammen zu nennen. Heute nutzt er wieder nur seinen ersten Namen. Der ist mit drei Buchstaben ja auch schön kurz :D

      • Wenn ich daran denke, dass es in der Klasse der Miss drei Lauras gab… da wurde aber nicht auf den Zweitnamen zurückgegriffen. Eine heißt Hannelore mit zweitem Namen, die hätte das sicherlich nicht besonders toll gefunden… *gg*

        LG

  4. Hier ist noch so eine Zweitnamenlose (Hey, wollen wir ‚Betroffenen‘ nicht vielleicht einen entsprechenden Club gründen? *hehe*). Ebenfalls ein 80er-Kind :)

    Wenn ich dann jedoch an Mutterns zweiten Vornamen denke (BTW: der lautet doch tatsächlich GERTRUD!!! *urgs* … wie ihre Omma, von der sie zeitlebens auch das absolute Lieblingsenkelkind gewesen ist – quasi als Schadensersatz?!? *g*), dann frage ich mich zwangsläufig, ob ich nicht vielleicht einfach zufrieden sein sollte.
    Frei nach dem Motto „Sei vorsichtig mit dem, was du dir wünschst.“ :D

  5. Ich habe keinen 2. Namen. Keiner in meiner Familie. Manchmal kommt mir das auch so vor dass die Leute sich nicht entscheiden konnten und dann einfach alle Namen aneinander reihen :D
    Nichtsdestotrotz hat unser Sohn einen 2. Namem bekommen. Dieser ist aber als Erinnerung an den verstorbenen Opa. Ansonsten bin ich eher für einen Namen.

    Was haben denn deine Eltern gesagt dass du leer ausgegangen bist? :D wobei ich ja sagen muss, dass ich auf Kurze und knappe Namen stehe.

    • Es is echt witzig, von all den Menschen mit unserem Vornamen, die ich persönlich kenne, hat KEINE einen Zweitnamen! Ist das nicht verrückt?! Er ist doch so kurz! Da könnte mand och echt noch nen Zweiten… *thihi*

      Der Name eures Sohnes prangt ja immer noch an unserem Kühlschrank und ich finde den Zweitnamen als Erinnerung echt schön, zumal es auch einer dieser zeitloseren Namen ist, den findet man, meine ich, in wirklich jeder Generation. Den ersten Namen eures Sprößlings mag ich aber ganz besonders :)

  6. Ich habe sogar drei Vornamen! *stolz*
    Luise nach der Patentante meiner Mutter (sie hat den gleichen Zweitnamen, daher finde ich das besonders schön) und Anette nach meiner Patentante. Ersterer ist heute ja sogar wieder modern und wäre unser Baby eine Tochter würden wir Luise auch wieder als Zweitnamen wählen. Unser Sohn bekommt aber auch (mindestens) einen weiteren Namen. Ich fand das immer sehr schön und dadurch kamen immer viele Spitznamen-Varianten zustande: Eva Lu, Elu und so weiter.

    • Luise finde ich auch ganz besonders schön :) Gerade wenn er über Generationen immer weitergegeben wird.

      Falls wir mal Nachwuchs haben sollten, vermute ich, dass es auch zwei Namen geben würde. Oder nur einen und den ultrakurz *haha* Ganz wenig Buchstaben verschwenden ;)

  7. Ich habe keinen. Ich fand das früher immer cool, wenn Zeugnisse ausgegeben wurden und man plötzlich die Zweitnamen von anderen erfahren hat, die sonst nie erwähnt wurden.
    Unsere Kleine hat schon deshalb einen Zweitnamen, weil der erste so kurz (gesprochen) ist. Kam und kommt uns irgendwie runder vor. Weitere Kinder würden zwangsläufig auch einen kriegen, ich finde das nämlich sonst durchaus ungerecht.

    • Genau, man sollte da sehr auf Gerechtigkeit achten :D

      Wir hatten mal einen Jungen in der Klasse, da war uns, als Schülern, gar nicht bewusst, dass sein Rufname der Zweitname ist. Fiel erst mal auf als ein Vertretungslehrer nach Blick ins Klassenbuch den vermeintlichen Erstnamen aufrief. Toll waren aber auch die Lehrer, die Bindestriche konsequent ignorierten! Da war Anne-Katrin konsequent Anne obwohl sie sich echt schwer tat auf Anne zu reagieren, weil sie eben Anne-Katrin war. Aber manche Lehrer sind halt auch einfach doof ;)

  8. Britney Brunhild California Roll.

    Made my day. Ich habe so gelacht.

    Bin auch Zweitnamenlos obwohl beide Eltern traditionelle Zweitnamen aus der Ahnengalerie tragen. Dafür hat meinen Namen mein Vater ausgesucht. Sonst wäre ich statt einer Sabine eine Claudia geworden.

    • Endlich lacht mal einer über meine Kreation, merci :-*

      Claudia finde ich aber auch hübsch. So manche Eltern wollten uns sicher vor diesen sperrigen und altmodischen Ahnennamen bewahren. Und als Kids hätten wir den Zweitnamen Kunigunde oder Josefa vielleicht auch ziemlich doof gefunden. Aber je älter man wird, desto interessanter findet man das halt :)

  9. Hi Alice

    Ich werfe mal noch einen weiteren Grund für einen zweiten Vornamen in die Runde. Ich habe einen, da ich als frisch geschlüpftes Baby adoptiert wurde, meine leibliche Mama mir aber noch einen Namen geben durfte. Und diesen trage ich nun als zweiten Vornamen. Er spielt aber praktisch gar keine Rolle, ausser dass er mit im Pass eingetragen ist. ;-)

    Liebe Grüsse
    Anja (Mandy)

    • Das ist natürlich auch ein Grund und wirklich noch mal was ganz anderes. Aber auch schön, dass deine Eltern den anderen Namen noch behalten haben, wahrscheinlich hätten sie ihn auch ganz löschen können, vermute ich?

      • Ich bin gar nicht sicher, ob sie den Namen hätten löschen können. Ich meine, meine Mama hat mal gesagt, den Namen mussten sie übernehmen, wenn auch an 2. Stelle.

        • Ah, okay. Interessant. Meine frühere Friseurin hat ihren Kleinen auch adoptiert, quasi direkt aus dem Krankenhaus, also das war schon vor der Geburt klar, wenn ich mich recht erinnere, und da hat die biologische Mutter natürlich keinen Namen vergeben.

  10. P.S. Unser Sohn hat zwei Vornamen (aber nur der Erste ist aktiv), da wir es ungerecht fanden, dass nur einer den Namen aussuchen soll. Wir mochten beide den Namensvorschlag des anderen und so sind es eben zwei Namen geworden. Nur mein Mann hat keinen zweiten Vornamen und findet’s richtig doof. :-)))

    • Ich kann deinen Mann gut verstehen :D Ja, wenn man sich nicht so 100%ig einig wird, dann sind zwei Namen natürlich eine Lösung. Und welchen ruft ihr jetzt? Deinen Vorschlag oder den deines Mannes? Manchmal „passen“ Namen ja auch mit der Charakterentwicklung besser oder schlechter, aber die sieht man eben erst mit der Zeit.

      • Mein Vorschlag ist der Rufname, den zweiten Vornamen bekommt der Junior nur zu hören, wenn er etwas bzw. sich doof bei etwas angestellt hat. :-))

        • Haha, ja, das kennt man :D Und ich finde auch, das allerletzte Wort, also wenn man zwei Namen hat die beide in Ordnung sind, für beide Partner, sollte die Mutter haben dürfen… so als kleines Push-Present. Müssen ja nicht immer Juwelen sein^^

  11. Ich habe keinen zweiten Vornamen. Meine Mama heißt mit vollem Namen Rosalie Margarethe Agnes (Oma 1 + Oma 2 + Patentante) und somit geschädigt. Sie wollte ihren Kindern diese Grausamkeit offenbar ersparen und hat sich wehement gegen zweite Vornamen eingesetzt. Also heißen mein Bruder und ich schnöde Christian und Tanja.
    Ich muss auch zugeben, dass die meisten Zweit- und Mehrfachnamen zwar zur Erheiterung, aber nicht unbedingt zur Verbesserung des Gesamtnamens beitragen. Mein Mann beispielsweise ist mit Jörg Josef noch halbwegs gut davongekommen.
    Prinzipiell habe ich nichts gegen zweite Vornamen. Wenn damit das Andenken an Oma/Opa oder Paten „geehrt“ werden soll, hat es ja auch durchaus seinen Sinn. Aber manche Hipster-Kreationen grenzen für mich echt schon an Körperverletzung (wobei ich Britney Brunhild California Roll definitiv ausnehmen möchte ;-)
    Wenn wir mal Kinder kriegen sollten, kriegen die aber auch Mehrfachnamen. Ich hatte mir mal Samantha Summerrain Strawberry (Mädchen) oder Steven Sindbad Sylvester (Junge) ausgedacht…

    • Oh, Rosalie <3 Wie bei Grimm! Wobei die glaub ich Rosalee geschrieben wird - die Amis halt :D

      Deine potentiellen Kindernamen sind aber auch GANZ groß! *thumbsup* Wenn du und ich Kinder kriegen, verkuppeln wir sie, die Standesbeamten an der Hochzeit werden ausflippen vor Begeisterung :D Nen Jungennamen hab ich jetzt zwar nicht parat, aber vielleicht verlieben sich ja die Mädchen ineinander :D

      • Ich lach grad Tränen echt!
        Allein die Vorstellung von Steven Sindbad Sylvester und Britney Brundhild California Roll vor dem Standesbeamten – köstlich :-) Und pass auf, wenn die dann Kinder kriegen, nennen sie diese wahrscheinlich ganz schnöde „Ulrike“ oder „Michael“ ;-)

  12. Ich habe einen Zweitnamen (Jennifer), den meine Mutter toll fand, aber nicht als erstes nehmen wollte, weil halt modern in den 90er und bestimmt einige weitere würden so heissen. Dann stand sie bei Aldi Nord an der Kasse, kaufte Erdbeermarmelade – also wurde der Erstname „Tamara“, weil die Marmelade so hiess und gut schmeckte…

    Als Junge hätte ich Maik-Falk gehiessen. Dann doch lieber die Aldi-Variante.

    Wenn ich je ein Kind bekäme, würde ich auch mindestens einen Zweitnamen setzen. Valentin/a gefällt mir einfach wunderbar und wäre „Pflicht“. Der Mann hat es sogar schon abgesegnet. Nur wollen wir eigentlich keine Kinder. Aber falls, wäre zumindest kein Namensproblem da :)

    • Jennifer ist immer einer meiner Lieblingsnamen gewesen :) Meine Baujahr 91 Großcousine heißt auch so :D Deinen ersten Namen finde ich aber auch schön und den hat eben auch nicht jeder.

      Einen Namen für ungezeugte Kinder haben ist nie schlecht :D

  13. Hier :) ich bin auch noch U25. Und ich lese schon soooo viele Jahre hier mit, ich höre sicher nicht so bald damit auf. Einen zweiten Namen habe ich auch, einfach einen den meine Eltern hübsch fanden, ich mag ihn auch ganz gerne und er ist zum Glück weder extrem aldmodisch, noch zu ausgefallen, haben meine Eltern also ganz gut hinbekommen :D.

    • Hihi, echt cool, dass noch ein paar „Jüngere“ mitlesen. Also du weißt, was ich mit „jünger“ meine :D So riesig ist der Unterschied ja nicht wirklich.

      Zwei hübsche Vornamen sind eine gute Sache *chapeau*

  14. Ich habe einen Zweitnamen, der zwar auf den Dokumenten vorkommt, aber sonst NIE irgendwie benutzt wird. Viele sind dann auch immer ganz überrascht, wenn ihenen mein Zweitname irgendwo unterkommt. :) Laut den Aussagen meiner Mama habe ich diesen Zweitnamen meinem Vater zu verdanken, da er diesen Namen eigentlich gern als meinen Erstnamen gehabt hätte, meine Mama aber nicht.. ;)
    Meine Geschwister haben beide keinen Zweitnamen.
    Innerhalb der Familie gibt es ein Mädchen (bzw. Frauen)-Geschwisterpaar (ebenfalls Jahrgang wie meine Schwester (´86) und ich (´83) mit jeweils Doppelnamen und ich habe es bis heute im Ohr, wie die Mutter jeweils beide Namen ordentlich betont ruft, wenn die beiden antreten sollten bzw. irgendeinen Blödsinn/Mist gemacht haben.. :D

  15. Ich habe auch nur einen Namen und bin damit ganz zufrieden. Ich mag meinen Namen auch. Wäre ich ein Junge geworden, hätte ich Robert geheißen und den Namen mag ich nicht so gerne. Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich einen Robert von früher kenne den ich nicht so besonders mag.
    Das Thema „kreative“ Namen ist während meiner Arbeit im Jobcenter ein ganz großes Thema geworden. Mit einer Kollegin habe ich „besondere“ Namen gesammelt. Meine Top 5 (übrigens alles Kindernamen):

    Elke Chantal
    Sydney Mona Lisa
    Domina Silvana
    Charlett Angelique
    und die Zwillinge Tom & Jerry (es gab übrigens auch Zwillinge die Angela und Merkel hießen)

    Was war da nur mit den Beamten im Standesamt los?? Die Namen sind alle so verrückt das man denken könnte, sie wären ausgedacht. Ich saß wirklich so manches Mal fassungslos da… Ich habe übrigens noch mehr falls weitere Anregungen gewünscht sind! ;-)

    Liebe Grüße
    Nina :)

    • Ich mag unseren Namen auch :D Kenne auch nur sehr nette Personen, die ihn tragen! Ich wäre als Junge ein Jan geworden. Aber das war wohl MEIN Jungenname, denn mein Bruder wurde nur drei Jahre später kein Jan :D

      Oh geez, deine Namen-Top-Ten ist ja ein Highlight :D Wenn man solche Aufzählungen in irgendwelchen Magazinen liest, denkt man immer, dass das ja ein Witz und erfunden sein muss. Ich sehe, es ist doch REAL!!!!!

  16. Ich bin auch noch U25 und lese deinen Blog sehr gerne :)

    Mein zweiter Name lautet ‚Desirée‘, ein Name würde mir vollkommen ausreichen. Immerhin habe ich keine 4 Vornamen, wie mein Bruder (David Sebastian Alfred Paul) :D
    Komischerweise fangen die ersten Namen meiner Eltern und der meines Bruders alle mit D an, nur bei mir erst der Zweite.

    Liebe Grüße,
    Carina

    • Ich bin wirklich begeistert, dass mein Geschreibe auch noch ein paar jüngere Leute interessiert :)

      Bestimmt bekamst du die Desirée wegen des Ds :D Aber Carina ist halt schöner, deshalb das D erst an zweiter Stelle ;)

  17. Ich habe ja nur einen Namen und meine Schwester auch. Wäre ich ein Junge geworden, hätte ich Norman (!) geheißen, also auch was Englisches… Meine Schwester Claudia wäre ein Christian oder Christoph geworden und damit wesentlich besser weggekommen als ich :-D. Ich hatte heute aus nicht so erfreulichen Gründen mehrmals Kontakt mit einem Army-Mann, der ihren Namen tatsächlich richtig aussprach, sonst ist sie in Amerika immer „Clooooodia“ und nicht so amused :-D. Ich finde meinen Namen ja nun nicht soooo toll weil so typisch für unser Bundesland und in Spanien muss ich dauernd buchstabieren oder mich „Melendi“ nennen lassen…so heißt ein bekannter Sänger… :-D. Der Spanier nannte mich Mandolina und aktuell gibt es jemanden in Madrid, der mich Mandita nennt, das finde ich aber tatsächlich ganz süß :-D. Hätte ich ein Kind, dann würde ich es seit jeher Mia nennen…belächelt von einer Freundin mit „Mia am Baum.“, ein Satz, den man im Osten so ziemlich zu allererst lesen und schreiben lernte. Zweitname wäre Ella, so hieß die engste und liebste Bezugsperson meiner Kindheit. Nur, dass ich keine Kinder will :-D…

    • Ich mag die Kurzform deines Namens ja sehr! Wahrscheinlich, weil ich den Song von Barry Manilow ebenfalls so schön finde *g*

      Eine kleine Mia haben wir im Bekanntenkreis auch. Ein sehr süßer Name, zwar auch nicht total selten, aber eben zeitlos und gut. Ich denke dabei übrigens an Mia Farrow, die Kinder in meiner Lesefibel hießen Uli und Ulla. Sehr kreativ.

  18. Dilara heißt ja auch Aylin Dilara hat aber nur halt einen Rufnamen, sie findet „Aylin“ übrigens blöd ;-)
    Ich finde 2 Namen gut nur nicht wenn man beide imemr ausspricht. Meine Ex-Kollegin hat eine Tochter die heißt halt Lena Marie und wurde auch immer so genannt, ich finde das klingt irgendwie…spießig. Während ich Lena oder Marie alleine vollkommen okay finde

    • Und wieso habt ihr euch entschieden, dass Dilara der Rufname ist obwohl es der zweite Vorname ist? Meist nimmt man ja den, den man rufen will, als Ersten? Oder war das auch so, hab ich bei anderen mal erlebt, dass das Kind mit den Monaten einfach mehr eine Dilara als eine Aylin wurde? Die Namen sind beide hübsch, wobei mir Dilara noch eine Spur besser gefällt.

      Haha, das stimmt! Lena-Marie kommt mir in Kombination auch spießiger vor als die einzelnen Namen allein. Wobei ich nicht der allergrößte Fan von Marie bin, den gibt es mir einfach zu oft.

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