Gefüllter Hokkaido

Ein Königreich für einen gefüllten Kürbis – was würde ich gerade, nach einem Waldlauf, Wäsche aufhängen und Spülmaschine zweifach bestücken und ausräumen, dafür geben. Aber nein, heute gibt es ihn nicht, wir haben nämlich kein Hack mehr. Aber für’s Protokoll nun das mehrfach erwähnte Rezept, das nicht auf meinen Mist gewachsen ist, das Original findet ihr hier → Meine Änderungen sind nicht bahnbrechend und auch eher einem Defizit an entsprechenden Zutaten geschuldet als einer Optimierung.

Kleiner Kommentar zu den Mengen: auch wenn ein gefüllter Hokkaido theoretisch eine Mahlzeit für zwei Personen ergibt, würde ich aus logistischen Gründen empfehlen zwei Kürbisse zu füllen und lieber zwei Mal von zu essen. Aber das sei jedem selbst überlassen :)

MAN BRAUCHT:Foto-241
1 Hokkaido
350g Hackfleisch
1 rote Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
4 Tomaten
100g Crème Fraîche
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
Kürbiskönig →

Zuerst sollte man den guten Kürbis ein bisschen abschrubben, wer weiß wo der schon überall rumgelegen hat! Dann schneidet man einen Deckel ab und schabt den Kürbis aus. Gelobt sei der, der viel tolles Kürbisfleisch da rausbekommt, ich habe in erster Linie Kerne entfernt. Die Kerne fliegen weg, Fleisch darf aufbewahrt werden, wenn man es denn rausgeschnitten hat. Um die Statik des ausgehöhltem Hokkaido nicht zu negativ zu beeinflussen habe ich einen recht dicken Rand stehenlassen – das seht ihr auch auf meinem Foto. Hütchen wieder drauf und ab in den Ofen mit dem Kürbis. Ich habe ihn hierzu in eine Auflaufform gestellt und bei 180°C ca. 20 Minuten vor sich hingaren lassen.

Die 20 Minuten waren Zeit genug um die Zwiebel zu schneiden (Lauch gibt es bei uns derzeit nur im 1-Kilo-Bund) und mit dem Hackfleisch anzubraten. Als Nächstes habe ich die Tomaten gewaschen und geschnitten und mit dem Tomatenmark (und meinen zwei popeligen Stück Kürbisfleisch) und 1 TL Kürbiskönig ins Hackfleisch gerührt und weiter gebraten. Zuletzt kamen die Crème Fraîche, der Cayennepfeffer und etwas Pfeffer und Salz dazu. Die fertige Masse habe ich in den Hokkaido gefüllt und noch mal knapp 20 Minuten, mit Hütchen drauf!, in den Ofen gestellt. Damit mir der Ofen nicht versaut wird falls was überläuft, habe ich auch hier unsere beiden Kürbisse in eine Auflauform gestellt. Weise Entscheidung ;)

Gegessen habe wir unsere Hokkaidos indem wir vom, weichen, Rand eine „Runde“ abgeschnitten und in die Hackfleischmasse gestippt haben. So haben wir uns Runde für Runde „runtergearbeitet“ und hatten für den nächsten Tag noch ein „Schälchen“ übrig, das ich dann komplett kleingeschnitten und in der Mikrowelle aufgewärmt habe. Das Rezept ist einfach fantastisch, echt simpel und der „gefüllte Hokkaido“ für diesen Herbst mein Favorit ♥ Für ein Dinner zu Viert und bei hübsch kleinen Kürbissen macht er auch optisch was daher, aber ich glaube es wird schierig so kleine, essbare, Kürbisse zu finden und einer allein ist eben einfach zu viel für eine Person und zu Zweit will man ja eher nicht an einem Kürbis rumdoktern…

Für mich selbst und für alle, die es interessiert, hier noch mal meine Rezepte für Hokkaido-Couscous-Auflauf →, sehr ähnlich, ein Hokkaido Eintopf → und meine Variante der Suppe →. Zum Feiertag nächste Woche werde ich mich an einer Tarte versuchen. Ihr dürft gespannt sein! Ich bin’s auch^^

16 Comments

  1. Ha super, da isses nochmal ♥ Ich muss mal schauen – ich befürchte, mein Hokkaido ist da fast ein bisschen groß für und ich mampfe den ja alleine auf… Aber viel kleinere (also so echt Ein-Personen-Kürbisse) habe ich auch gar nicht gesehen… Heute gibt’s bei mir aber wahrscheinlich Ofenkäse – aber nächste Woche könnte der Hokkaido passen :)

  2. Oh lecker. Ich bin grade süchtig nach Hokkaido und wir essen zwei Stück pro Woche. :o) Das hört sich sehr sehr lecker an. Wir machen meist Feta und Hackfleisch über Ofenhokkaido, das macht sich fast von alleine.

  3. Ist gespeichert! Kürbis haben wir nämlich schon hier liegen und ich will unbedingt irgendwann nochmal was anderes damit machen als immer nur die typischen Kürbispommes. Suppe steht bei mir aber auch weit oben auf der Liste. Hackfleischfüllung hört sich aber sattmachender an :D

Begin at the beginning and go on 'till you come to the end: then stop.

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