Mini Madeleines

Hach, wir genießen heute, dass endlich die Sonne unser kleines Bundesland gefunden hat :) Das, was die Berliner vor zwei Wochen schon genießen durften wurde hier jetzt auch wahr, nackte Füße und ärmellose Shirts ♥ Ich hoffe morgen wird es genauso schön.

Als Kinder waren wir einige Male mit meinen Eltern im Urlaub am Atlantik und in der Bretagne. Und obwohl Madeleines (hier spricht sich das: Matläääänz) sicherlich nichts Typisches für diese Region sind, verknüpft mein Hirn mit dem Geschmack eben diese tollen Urlaube. Da Madeleines nicht furztrocken sind und ohne Schoki die in Hitze zerlaufen könnte, hat meine Mama sie uns in diversen Urlauben wohl als kleinen Snack unterwegs gegeben… Hach ja, Erinnerungen. Was den Geschmack von Madeleines ausmacht hätte ich allerdings nicht definieren können. Als es bei Tchibo vor ein paar Wochen eine Form für Mini-Madeleines gab habe ich im Hinblick auf den Polterabend zugeschlagen. Erst war ich enttäuscht, weil ich dachte es gäbe kein Rezept dafür, aber Tchibo spart inzwischen wohl Papier, das Rezept stand innen hinten im „Bedienungs“-Flyer. Und siehe da, die geheime geschmackliche Zutat die ich nie erraten hätte: Orangen-Aroma!

MAN BRAUCHT:Foto-133
80g Zucker
100g Butter
1 Ei
1 Msp Salz
120g Mehl
1/2 TL Backpulver
Fertiges Orangenschalenzeugs oder die abgeriebene Schale einer Orange

 

Zuerst einmal: wer keine Butter da hat kann im Verhältnis 80g Öl plus 20g Milch 100g Butter ersetzen. Ich dachte früher immer ml und g sind doch eh fast dasselbe und Öl ist genauso fett wie Butter, aber nein, das stimmt nicht, in Butter ist ja noch Molke oder so was drin und daher ist es eben nicht ganz korrekt statt 100g Butter einfach 100g Öl zu nehmen… Die Butter zerlassen und die Orangenschale einrühren. Ei, Zucker und Salz schaumig rühren. Mehl und Backpulver dazugeben, vermischen, und die Butter unterrühren. Anschließend den Teig für eine Stunde kühl stellen. Die Tchibo-Silikonform präpariert man am besten mit Sprühfett oder buttert sie ein, es könnte aber auch ohne gehen, ich bin bei Silikon nur immer besonders misstrauisch und die liebe Nad versicherte mir, dass es auf keinen Fall schaden würde.. Die Hälfte des Teiges in die Mulden füllen und bei 180°C Ober-/Unterhitze 8-10 Minuten backen. Diese recht kurze Backzeit sollte nicht überschritten werden, da die Teilchen sonst außen zu hart werden – ich ab’s probiert^^ Die doppelte Menge Teig habe ich übrigens inzwischen in 48 Mini-Muffin-Förmchen verarbeitet, das funktioniert auch prima.

16 Comments

  1. Hmm… ich liebe Madeleines <3
    Und mir gehts genauso wie dir: Sie erinnern mich immer sofort an die Urlaube in der Bretagne mit meinen Eltern :)

  2. …in Spanien sind das Magdalenas, nur nicht in Muschelform, sondern so wie kleine Muffins… Die hauen sich das gern „a la hora de la merienda“ rein, also zwischen Mittag und Abendessen, bei Kindern besonders beliebt…zusammen mit Cola Cao, der spanischen Version von Kaba, wahlweise „Nesquiiiiiiiiiiik“ :-D. Gemacht habe ich die auch noch nicht selber, aber jetzt wo du’s sagst, mache ich mich demnächst wohl auch mal dran :-)…

      • Hab grad mal rumgesucht, wie die Spanier ihre Magdalenas machen und ein Rezept gefunden, dass durch die Bloggerwelt zu zirkulieren scheint und überall höchstes Lob bekommt, nach etlichen Leuten, die mit Thermomix zubereiten (dort hat wirklich fast jeder so ein Ding und die wollten mir das immer schmackhaft machen…für 2 Leute, klar…wo bleibt da der Spaß wenn ich alles nur in einen Topf schmeiße…und auch noch gebunden bin an Rezepte…), hab ich dann auch rausgefunden, wie ich das Ergebnis wohl ohne genauso gut hinkriege. Beim Vergleich mit deinem Rezept habe ich dann gesehen, dass du die Zuckerangabe vergessen hast :-). Deins ist von den Mengenverhältnissen ähnlich wie meins, aber mit Sonnenblumenöl und ein bisschen Sahne. Der Trick für die Magdalenas mit „copas“, also dass die so „hügelig“ werden, soll wohl sein, den Ofen volle Kanne hochzufahren auf 240 Grad und dann auf 200 runter wenn man sie reinstellt. Ich berichte, wenn ich das mal ausgetestet habe… ;-)

  3. Wie lustig. T. will auch immer Madeleines für längere Autofahrten mit nehmen als Snack!!! Ob er die früher auch von seiner Mutter bekommen hat? Muss ihn mal fragen! :oD Ich verbiete ihm das immer, weil er die fertigen holen möchte und die sind so künstlich. xD Aber selber machen… jippieh! Sehr gute Idee!

  4. Gesehen hab ich Madeleines schon öfters, probiert noch nie. Die Tatsache, dass keine Schoki drin ist, hat mich abgehalten ;) Das Rezept hört sich aber einfach an und scheint nachmachenswert.

  5. Ich hatte vorletztes Wochenende auch ein paar Madeleins gebacken.. nach einem anderen Bloggerrezept… das Orangenaroma ist da sicher ein guter Zusatz. Werd ich auch mal ausprobieren.

    Ich hatte übriegens ein paar Probleme die Kuchen aus meiner Silikonform raus zu kriegene… ja ich hab dann auch keine Geduld sie mal 5min abkühlen zu lassen, das und ein ordentliches einfetten (ich hatte das nur so halbherzig gemacht) kann sicher nicht schaden .. war die Erkenntnis davon.

  6. Ich glaube ich habe noch nie welche gegessen. Aber die sehen echt lecker aus und so schön einfach. Deine Brownies waren übrigens ein Gedicht und sind sooo gut angekommen :)

Begin at the beginning and go on 'till you come to the end: then stop.

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