Himbeer-Mascarpone-Schokokuchen

Seit ich meine Schwiegerfamilie habe, ist bei uns an den Wochenenden immer was los. Irgendwer hat immer Geburtstag oder es gibt sonstwas zu feiern und daher waren wir auch heute wieder unterwegs. Dieses Mal ohne Kuchen, dafür mit Salat. Zu Muttertag hatte ich aber natürlich Kuchen fabriziert. Meine Mama liebt Schokokuchen und Himbeeren. Also habe ich ihr zum Muttertag eine Kombination aus beidem gebacken. Wirklich gelungen, muss ich sagen *eigenlob* Und daher kommt nun das (nur marginal abgeänderte) Rezept, das ich aus irgendeiner Zeitschrift gerissen habe. Das mache ich in letzter Zeit häufiger, leider weiß ich dann nicht mehr woher es war. Nur sicher nicht aus einer Lecker, denn die lasse ich intakt ;) Vorweg, der Kuchen braucht Abkühl- und anschließend auch Kühlzeit, das sollte man berechnen. Morgens den Kuchen backen, gegen mittag die Creme drauf machen und nachmittags servieren sollte ungefähr hinhauen. Aber schaut selbst.

MAN BRAUCHT:
Für den Teig in einer viereckigen 24er-Form:
100g Kuvertüre
125g Butter
100g Zucker
einen Schuss Amaretto
3 Eier
75g Mehl
10og gemahlene Mandeln
1EL Backkakaopulver
1TL Backpulver
3EL Milch
200g Nuss-Nougat Creme zum bestreichen

Für die Creme:
200ml Sahne
1 Packung Sahnessteif
250g Mascarpone
500g Magerquark
200g TK Himbeeren
100g Zucker

Für die Deko:
ca. 20 frische Himbeeren
Schokoplättchen

Himbeer-Mascarpone-Schokokuchen

100g Zucker, Butter und Amaretto schaumig schlagen, die Eier nacheinander hinzufügen und unterrühren. Mehl, Mandeln, Backkakao und Backpulver vermischen, die Kuvertüre ganz klein hacken und mit der Milch in die Mehl-Mandel Masse geben und dann in den Zucker-Eier-Schaum geben und gründlich verrühren – „gründlich“ heißt bei mir immer so fünf Minuten. Die Form mit Backpapier auslegen, an den Seiten mit Butter einfetten und etwas Mehl bestäuben, dann den Teig hineingießen. Bei 180°C 30 Minuten backen.

Sobald der Kuchen abgekühlt ist, mit Schokocreme bestreichen und kühl stellen. Aus Quark, Mascarpone, dem restlichen Zucker sowie der mit Sahnesteif steif geschlagenen Sahne eine Creme mischen, die aufgetauten TK Himbeeren unterheben und die Masse auf dem Kuchen“boden“ verstreichen. Kühl stellen und kurz vor dem Servieren mit Schokoblättchen und frischen Himbeeren dekorieren.

15 Comments

  1. Mhhh, yummi, sieht das lecker aus! Ich liebe Himbeeren – und in Kombination mit Kuchen sogar mehr als Erdbeeren! Mal sehen, ob ich demnächst ein paar frische Himbeeren finde – ich hätte eine perfekte Gelegenheit für den Kuchen :)

    Aber sag mal – wo kommt denn die Schokocreme her? Die steht nicht bei deinen Zutaten und in welcher Menge muss die dann auf den Teig?

    • Danke, Lena! Die hab ich vergessen, weil ich mich nicht entscheiden konnte ob ich sie nun zu „Teig“ oder „Creme“ schreiben will ;) Hab sie aber jetzt ergänzt!

      • Aaah, supi :) Okay, 200g sind jetzt auch ne Ansage – ich hätte beim Lesen eher so an „dünn bestreichen“ gedacht ^^ Mhh, jetzt krieg ich Hunger :x

        • Es ist durchaus recht dünn bestrichen, ich kann auch nicht beschwören, dass 200g exakt die Menge ist, die sich 5mm hoch auf 24cm Kuchen verteilen lässt (wie du dir sicher denken kannst, bin ich in Mathe eine totale Null^^), aber es war ungefähr ein halbes Glas Billig-Aufstrich :D

  2. Liebe Alice,

    ich habe den Kuchen vorgestern zubereitet und gestern serviert und er ist hervorragend angekommen! Hatte allerdings 100g Mehl und 20g gemahlene Mandeln, weil mich deine Angaben dazu sehr verunsichert hatten. Sicher, dass es nur 10g gemahlene Mandeln sind – und nicht 100g?
    Außerdem habe ich weniger Zucker verwendet. Im Teig etwa 80g und in der Creme etwa 60g. War auch ausreichend und sehr sehr lecker.
    Danke! :-)
    Ina

    • Verdammte Axt, natürlich sind es 100g!!!! Danke für’s Bescheid sagen, ich hab es verbessert *seufz*

      Zucker ist echt Geschmackssache, ich finde grundsätzlich aber auch, dass in den meisten Magazinen ein Tick zu viel verwendet wird und variiere da auch öfters.

  3. Ahhhh, danke! Ich ändere es in meiner bereits ausgedruckten und mit Butter verschmierten Version direkt um.
    Dann bin ich auf das Ergebnis beim nächsten Mal wieder gespannt.
    Als nächstes probiere ich aber deinen Amarettokuchen :-)

    Viele Grüße
    Ina

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