Donauwellen

Heute schiebe ich noch ein süßes Rezept nach, produziert für Marcs tatsächlichen Geburtstag am 8. Oktober.  Nachdem Marc am Geburtstag seiner Oma gesagt hatte „Donauwellen esse ich am liebsten!“ strich ich in Gedanken „Gewürzkuchen“ als Geburtstagskuchen von meiner Liste und beschäftigte mich – theoretisch – intensiv mit der Herstellung von Donauwellen. Die zwar auch zu meinen Lieblingskuchen zählen, aber definitiv mehr Aufwand sind als ein Rührkuchen und sich daher in meiner Sammlung noch nicht finden. Aber Mama… die hat sie früher öfters gemacht… und  für den Besten nur das Beste, dachte ich mir, also ran an den Speck.

MAN BRAUCHT:
1 Glas Schattenmorellen
250g Butter
200g Zucker
1 Pckg Vanillezucker
5 Eier
350g Mehl
1 Pckg Backpulver
50ml Milch
2 EL Backkakaopulver

BUTTERCREME:
300ml Milch
250g Butter
1 Päckchen Paradiescreme Vanille

300g Kuvertüre (hier Vollmilch, ich empfehle aber Halbbitter!)

Butter, Zucker und V-Zucker cremig schlagen, Eier einzeln dazu geben und danach das Mehl mit dem Backpulver ebenfalls unterrühren. Die Hälfte (!!!!!!) des Teigs gleichmäßig auf ein Backblech streichen – wie man an meinem Beispielstück sieht habe ich de facto etwas weniger als die Hälfte genommen, ließ sich in der Schüssel schwer abschätzen, hab somit den Boden des Blechs nur sehr dünn mit Teig bestrichen und finde nun im Nachhinein, dass dem Boden etwas mehr heller Teig besser getan hätte ;) Nichts desto weniger, in die andere Hälfte die Milch mit dem Backkakao einrühren und auf den hellen Teig streichen. Das funktioniert am besten in dem man große Kleckse gleichmäßig verteilt und dann vorsichtig mit dem Teigschaber glatt streicht. Ein Mischen von hellem und dunklem Teig möchte man ja eigentlich nicht erreichen ;)

Die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen und den Kuchen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 25 Minuten backen. Anschließend den Kuchen abkühlen lassen, also hat man auch schön viel Zeit um entweder den Pudding oder aber die Paradiescreme (einfacher) zuzubereiten – nach Packungsbeilage, die Milchration variiert da etwas. Unter den Pudding mischt man die restliche Butter – so entsteht dann Buttercreme! Wieder was gelernt :-O Die Creme wird, wieder mit dem Teigschaber, am besten, auf den abgekühlten Kuchen gestrichen und dann mit der geschmolzenen Schokolade übergossen. Weil wir Vollmilch lieber mögen, hab ich Vollmilch genommen, ABER zu Donauwellen gehört dunkle Schokolade. Nächstes Mal anders! Nach drei Tagen Donauwellen hab ich die Überreste mit ins Büro genommen und bin von meinen Kollegen mit ganz viel Liebe überschüttet worden. Marc ist zwar doch Gewürzkuchen am liebsten, aber die Kollegen wollen jetzt wenigstens ein Mal im Monat Donauwellen haben – dafür werde ich mit Duplo bestochen^^Wirkt nicht. Vielleicht stell ich mich zu Weihnachten noch mal hin. Vielleicht. Weil sie sind schon viel Arbeit, die Donauwellen. Aber soooooo lecker <3

12 Comments

  1. Mache ich auch gerne mal und als es in Spanien bei Aldi mal Sauerkirschen gab, hab ich zugeschlagen und 4 (oder 5?) Gläser gekauft und damit Streuselkuchen, Schwarzwälder Kirschtorte und Donauwellen gemacht (nicht auf einmal natürlich ;-)). Die Donauwellen wanderten als Nachtisch zu einem Abendessen bei Freunden, eine Freundin eines Freundes verschlang unglaubliche 3 Stück! Und welche gab ich mit zu meinem Freund auf Arbeit, wo sich die Leute drauf gestürzt haben. Also auch in Spanien ein Hit! Übrigens auch in Virginia, wo meine Schwester ein Blech davon auf Arbeit genommen hat, für ihren Mann blieb nicht ein Stück, der durfte vorher nur mal am Blech riechen :-D. Dabei mag ich selbst Donauwelle gar nicht soooo sehr, ich ziehe jeglichen Quark- oder Mohnkuchen vor ;-)…

  2. …ich mische die Schokolade für obendrauf übrigens immer mit Sahne, so bleibt der Guss „geschmeidig“ und man kann die Stücke ganz einfach schneiden, da quetscht und bricht nichts :-)…

      • Geht auch mit bisschen Butter und Milch, aber ich nehme meist Sahne. Du erhitzt die Sahne, schmeißt die Schokolade rein und rührst schön bis das alles schön geschmolzen ist. Du kannst das 1:1 machen oder eben bissel weniger Sahne, je nachdem, wie fest du es haben willst. 300g Schokolade würde ich dir in dem Fall aber nicht empfehlen, sonst hast du eine riiiiiiiiesen Schokoladenschicht ;-)…

Begin at the beginning and go on 'till you come to the end: then stop.

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