Whoopie Pies

Bei Allerhand Wundermurmeliges bin ich auf eine von Evis Küchenzaubereien gestoßen: Whoopie Pies. Die Füllung ist natürlich variabel und daher habe ich genommen, was ich gerade da hatte. Ich wäre gerne eine kreative Bäckerin, die wunderhübsche Sachen produziert. Aber irgendwie liegen meine Talente da nicht wirklich… ich werde trotzdem weitermachen und auch zukünftig was anderes als Muffins und Kastenkuchen backen. Und eines Tages…. hoffe ich, dass es dann auch hübsch aussieht so wie bei Evi *yay* Die Whoopies gelangen nur mittelhübsch, waren aber lecker und toll schokoladig, wie eine bessere Variante der Milchschnitte!

MAN BRAUCHT:
1 Ei
60g Butter
100g brauner Zucker
100g Mehl
2 EL Kakaopulver (hier: Caotina)
1/2 EL Backpulver
ca. 100-120ml Milch

Für die Füllung:
100g Créme Fraîche
1 Schuss Schlagsahne
2 Päckchen Vanillezucker Zucker
1 Schuss Zitronensaft
6 Erdbeeren

Ei und Butter schaumig schlagen und den Zucker unterrühren. Mehl, Kakao- und Backpulver mischen und mit so einem coolen Gerät drübersieben. Oder einfach hinzugeben. Ich liebe aber dieses Gerät, das hat so einen Griff und pulverisiert Pulver weiter, wenn man auf den Griff drückt – keine Ahnung wie die offizielle Bezeichnung lautet. Es ist eine Art Sieb. Meine Mama hatte immer so eins und zur Weihnachtszeit war es mein liebstes Backzubehör. Sie hat es aber entsorgt und als ich dann irgendwann mit eigenem Hauhalt um die Ecke kam und nach ebendem Gerät fragte, kaufte sie mir ein Neues. Sie fand es übrigens völlig komisch, dass ich ein Gerät, das sie nicht gut findet, total toll finde *hihi* Genug Exkurs, zurück zur Teigzubereitung: den Teig mit einem Rührgerät bearbeiten bis er zäh ist. Zu diesem Zeitpunkt wird dann die Milch ergänzt. Den Backofen sollte man auf ca. 180°C (Ober-/Unterhitze) einstellen und den Teig mit Hilfe zweier Löffel auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Die Teigkleckse werden aufgehen, also genug Abstand lassen! Nach zehn Minuten Backen sind die Kleckse geplättet und glänzen schön – das wäre dann auch der Zeitpunkt zu dem man sie aus dem Ofen nehmen soll, denn sie sollen nicht hart und knusprig werden, sondern ähnlich wie Brownie Teig, schwer und feucht, sein. Die Whoopies auskühlen lassen und in der Zwischenzeit die Erdbeeren klein schneiden und aus den übrigen Zutaten eine Creme herstellen, die Erdbeerenschnipse unterheben. Auf die Hälfte der Whoopies setzt man nun kleine Creme-Inseln und klappt sie final mit der anderen Hälfte der Whoppies zu. Ja, zu essen sind sie dann nicht ganz so einfach, vor allem die Erdbeeren flutschen gerne mal durch die Hälften und wenn die Creme zu flüssig ist, kommt man auch in die Bredouille, doch der Geschmack entlohnt für jedwede Sauerei <3

7 Comments

  1. Die sehen gar nicht so schlecht aus, finde ich. Ich habe irgendwie Respekt vor diesen Dingern, habe mich noch nicht rangetraut. Aber ich wusste auch noch nicht genau, wie die schmecken sollen – und „eine bessere Variante der Milchschnitte“ reizt mich nun doch total.

    Liebe Grüße

  2. Ich muss mich wohl doch outen, hier öfter zu lesen O:)
    Ich find sie auch ganz gut gelungen, ich hab zuuuufällig (also wirklich zufällig) gestern nämlich auch Whoopies gemacht. Mein Rezept gleicht deinem fast, vom Rezept her passt alles, warum deine Oberfläche nun etwas ungleichmäßig ist vermag ich nicht zu sagen (meine Lebkuchen sahen mal so aus, als das Backpulver nicht richtig in den Teig verarbeitet war, aber daran wird es hier wohl kaum liegen, aber lecker schauen sie ja allemal aus :) ). Allerdings sieht deine Erdbeercreme fantastisch aus, zum Glück hab ich noch ein paar Schalen über, das kommt auf die morgige to do-Liste :)

    Die offizielle Bezeichnung lautet übrigens Mehlsieb, alternativ auch: Sieb für Mehl und Puderzucker, Puderzuckersieb, Einhandsieb, Sieb für Kakao und Puderzucker … Anders gesagt: Es gibt keine einheitliche Bezeichnung für dieses Teil ;)

    Liebe Grüße!

  3. lecker lecker :) aber ich kauf mir morgen erstmal die brezeln mit schoko, habs immer wieder vergessen und will die doch mal unbedingt probieren :)

Begin at the beginning and go on 'till you come to the end: then stop.

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